Elfentau Märchenquelle gastierte: Aschenputtel begeisterte die Kindergartenkinder
Elfentau Märchenquelle gastierte:
Aschenputtel begeisterte die Kindergartenkinder
„Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!“ ruft Aschenputtel, der die Tauben helfen, die Erbsen zu sortieren, die ihr die böse Stiefmutter vor die Füße geworfen hat. Jedem Kind ist diese Szene ein Begriff, denn Märchen gehören zur literarischen Grundausstattung auch im Kindergarten St. Josef. Dorthin hatte das Kindergarten-Team die Märchenerzählerin Simone Wanzek-Weber wieder einmal eingeladen, die mit „Aschenputtel“ die Kleinen eine knappe Stunde lang faszinierte.
„Es war einmal….“ erzählte die Puppenspielerin, sitzend auf einem großen goldenen Thron. Dann plötzlich stand sie auf, trat hinter den Thron und dieser verwandelte sich durch auf und zuklappen, durch hinzu- und wegnehmen immer wieder in ein anderes Bühnenbild. Eben war es doch noch eine Küche, dann der Ballsaal nun wird es die Kammer, in der die Schwestern den Schuh probieren.
Die Tochter eines reichen Mannes wächst wohlbehütet auf. Als die Mutter stirbt, bittet sie auf dem Totenbett die Tochter, ein Bäumlein auf ihrem Grab zu pflanzen, an dem sie rütteln solle, wenn sie einen Wunsch habe, was die Tochter auch tut. Zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter heiratet der Vater eine Witwe, die zwei Töchter mit ins Haus bringt. Stiefmutter und Stiefschwestern machen dem Mädchen auf alle erdenkliche Weise das Leben schwer. Weil es nicht nur gröbste Schmutzarbeit leisten, sondern fortan auch in der Asche neben dem Herd schlafen muss, wird das Mädchen Aschenputtel genannt.
Eines Tages gibt der König einen Ball, der drei Tage dauert. Aschenputtel muss Linsen sortieren, während die zwei Schwestern zum Ball dürfen. Zwei Tauben helfen und raten ihr, sich am Grab der Mutter vom Bäumchen schöne Kleider zu wünschen. So kann sie zum Ball gehen und der Prinz tanzt die ganze Nacht nur mit ihr. Am dritten Abend bleibt ein Schuh auf der Schlosstreppe hängen. Der Prinz folgt ihr und sucht sie. Aschenputtel, der als Einziger der Schuh passt, wird schließlich als wahre Braut erkannt. – hw